Pressestimmen Archiv

2008

Schüler schnuppern Theaterluft

(Musiktheater-Workshop in der Erich-Maria-Remarque-Realschule)
“[…] Innerhalb von zwei Stunden eine kleine Aufführung vorzubereiten ist gar nicht so einfach, aber die Schüler sind mit Begeisterung dabei”, sagt Thiele zufrieden. Schon schieben sich die ersten Schüler aus der fünften und sechsten Klasse an ihm in die Aula vorbei. Sie dürfen sich das Ergebnis des Workshops ansehen. Und Duo-Partner Bernd-Christian Schulze ergänzt: ‘Uns geht es sehr darum, auf das Hören aufmerksam zu machen.’ Nimmt man die manchmal atemlose Stille während der Präsentation, so ist dieses Ziel erreicht worden.”

Neue Osnabrücker Zeitung vom 23.4.2008

Werke von vier Oldenburger Komponisten

“[…] Schulze und Thiele hauchen der lange Zeit vergessenen Gattung des romantischen Konzertmelodrams mehr als „nur“ neues Leben ein. Thieles Kunst der Deklamation, seine rhythmische Präzision und die Gabe, auch Zwischentönen stupende Gestalt zu verleihen, vereinen sich mit den Freiheiten neuzeitlicher Techniken, über die der brillante Pianist Schulze mit bewunderungswürdiger Verve gebietet, zu einer neuartigen Erzählform, deren Komplexität ihresgleichen sucht. Was darzulegen und zu beweisen die Oldenburger Komponisten-Quadriga den beiden mit gleichsam ‘auf den Leib’ geschriebenen Stücken aber auch nicht schwer machte.”

Nordwest-Zeitung vom 28.2.2008

Medienpreis LEOPOLD 2007/2008 – Folge 2

“Die Klavierkompositionen greifen die Texte nicht nur atmosphärisch passgenau und ausdrucksstark auf. Sie schaffen teilweise naturalistische Klangimitationen und folgen musikalisch oft der kleinsten sprachlichen Wendung. Musterhaft gelingt es dem “duo pianoworte”, dieses “Gesamtkunstwerk” auf das lebendigste zu interpretieren und die Hörer ganz in seinen Bann zu ziehen.”

Neue Musikzeitung 12/2007 – 1/2008

2007

Schwarze Seelen

Duo pianoworte mit seinem Wilhelm-Busch-Programm

„Thiele rezitiert die Verse lebhaft mit viel Witz und echter Dramatik und stimmt seinen Sprachrhythmus perfekt auf die Klaviermusik ab […] 13 Schlaginstrumente sind im Halbkreis um den Pianisten postiert, der sie mit akrobatischen Verrenkungen im Sitzen bedient, da er auf dem mit Radiergummis präparierten Flügel begleitet. Doch auch so exotische Instrumente wie eine Röhrenglocke, ein knarzender Waldteufel, ein Bambusspiel und eine Lotusflöte kommen zum Einsatz […] Dinescus Musik ist sehr rhythmusbetont und voller geräuschhafter Effekte – und dem Duo pianoworte auf den Leib geschrieben.“

Neue Osnabrücker Zeitung vom 28.11.2007

Könige, schöne Frauen und Schattenboxer

Niedersächsische Musiktage: „Duo Pianoworte“ spielt zusammen mit Schülern in Rosdorf

„Zuerst gibt es eine Pantomime, anschließend echtes Schattentheater hinter weißen Laken. Mit Hingabe zaubern die jungen Akteure Silhouetten auf das Tuch, ein lebendiger Reigen aus Königen, Pferden, Schattenboxern, Narren schönen jungen Frauen und verliebten Kavalieren, als munteres Intermezzo eingelassen in die Ophelia-Geschichte. Pianist Bernd-Christian Schulze zaubert Stimmungen nicht nur auf den Tasten, sondern auch auf den Saiten des Flügels. Und Schauspieler Helmut Thiele spricht mit kultivierter Artikulation, ohne dabei gespreizt zu wirken: eine feine Balance entsteht. Am Ende gibt es reichlich verdienten Beifall […] – und viele Kinder, die spielerisch eine Menge über Musik und Theater gelernt haben.“

Göttinger Tageblatt vom 7.9.2007

Grotesken

Busch-Melodramen in der Musikhochschule Hannover

„[…] Dank Dinescus enormer Klangfantasie hat vor allem Bernd-Christian Schulze wortwörtlich alle Hände voll zu tun, denn er muss nicht nur auf und in seinem präparierten Flügel aktiv werden, sondern darf zudem ein imposantes Schlagwerkarsenal betätigen. Und weil Dinescus Klangwelten vor Farbigkeit förmlich übergehen, kommt die Aufführung ganz ohne Buschs Bilder aus. Die entstehen nämlich von ganz allein im Kopf.“

Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 18.6.2007

Murmeln tönen auf Klaviersaiten

Duo pianoworte spielte bei Familienmatinee der Schlosskonzerte

„Zeichnungen von Wilhelm Busch wurden per Video-Beamer an der Wand gezeigt, blecherne Töne wurden erzeugt, in dem Schrauben zwischen die Klaviersaiten gesteckt wurden, dumpfe Töne wurden einem Staubsaugerrohr entlockt – damit begeisterte und überzeugte das […] duo pianoworte.“

Kölnische Rundschau vom 5.6.2007

Virtuoses Spiel auf der Klaviatur der Kleinkunst vergnüglich präsentiert mit Witz und Verve

„Duo Pianoworte zeigt Können im Sommerrefektorium des Klosters Wienhausen

Besonders spannend und aufregend wurde der Abend […] als Christoph J. Kellers ‚Gal-genlieder und mehr […]‘ uraufgeführt wurden. […] Einmal angelangt auf dem vergnüglichen Feld von Texten und Tönen, sprangen die Funken des einfallsreichen Spielwitzes auf das begeistert applaudierende Publikum über […]“

Cellesche Zeitung vom 31.5.2007

Wilhelm-Busch-Geschichten in Köpfe der Zuhörer „gemalt“

Duo pianoworte mit musizierten Erzählungen im Beckmannsaal

„[…] Tarkmanns Übersetzung von Buschs Worten in die vielseitige Notensprache liefert den perfekten Grund, auf dem Erzählung und Musik poetisch miteinander verschmelzen – das Markenzeichen des duo pianoworte […]“

Cellesche Zeitung vom 3.5.2007

2006

Kinder in den Fluss der Erzählung eingebunden

Duo pianoworte leistet pädagogische Pionierarbeit

„In den Erzählfluss von […] „Des Kaisers neue Kleider“ […] werden die Kinder aktiv eingebunden und tragen bei gezielten Einsätzen den Spannungsbogen der Aufführung mit […] „Die chinesische Nachtigall“ […] von Heinrich Gattermeyer enthält so einprägsam ausdrucksvolle Themen und Harmoniefolgen, dass der Text dadurch ebenso gut illustriert erscheint wie mit hochwertiger Grafik […]“

Neue Osnabrücker Zeitung vom 8.11.2006

Perlenprinzessin trifft auf Plastikpiraten

Uraufführung während der 26. Bundesschulmusikwoche in Würzburg

„[…] Die Komposition changierte zwischen tonaler und atonaler Struktur, Leitmotivik half, den roten Faden zu verstärken. Dazu gelang es Helmut Thiele und Bernd-Christian Schulze, in einem ausgewogenen Verhältnis von aktiven, verhaltenen und reflektierenden Momenten durch die Handlung zu führen. Nicht zuletzt trugen die Schüler mit ihren harmonisch eingefügten Stücken zu einer ganz besonderen Wirkung bei […]“

Neue Musikzeitung vom November 2006

Nicht nur zuhören, sondern mitmachen

Bei allem pädagogischen Hintergrund kam die Freude an der Musik nicht zu kurz

„Das musikalische Märchen ‚Das Geheimnis der verzauberten Juwelen‘ […] erinnert in seiner Machart entfernt an „Peter und der Wolf, ist aber insgesamt vielleicht noch etwas skurriler, spitzzüngiger und im Ton heiterer […] Dabei sollten die Kinder nicht nur zuhören, sondern auch mitgestalten […] Der Reaktion der Kinder war zu entnehmen, dass dies gelungen ist […] Insgesamt ein hervorragend konzipierter Beitrag für Konzertbesucher von morgen.“

Kölner Stadt-Anzeiger vom 13.6.2006

Tiere mit Tiefsinn

Ruller Haus: Das duo pianoworte gab sich melodramatisch

„[…] Eine grandiose Auferstehung des Melodrams gelingt den Künstlern mit dem Hexenlied auf einen Text von Ernst von Wildenbruch zu Tönen von Max von Schillings […] Unablässig gehaltene Spannung der Rezitation Thieles begegnet einer geschmeidigen Übersetzung in romantische Tonsprache am Flügel durch Schulze […]“

Neue Osnabrücker Zeitung vom 27.6.2006

Duo Pianoworte begeistert 100 Grundschüler der Hans-Thoma-Schule

Musik spielt vor dem inneren Auge

„[…] ‚Das war spannender als Fernsehen – ich habe richtig tolle Bilder im Kopf gesehen‘, so das eindeutige und stellvertretend für alle Auftritte des „duo pianoworte“ stehende Fazit des kleinen Lukas aus der ersten Klasse an der Hans-Thoma Schule in Tiengen zu diesem außergewöhnlichen Schulkonzertbesuch […]“

Südkurier vom 11.4.2006

Musikmärchen vertrieb den Montagsfrust

Preisgekröntes Duo führte „Ophelias Schattentheater“ in der Realschule auf

„Für Lehrer gilt der Montag als härtester Unterrichtstag. Viele Kinder hängen am Wochenende stundenlang vor dem Fernseher ab. Als Folge ist mit den unkonzentrierten und müden Jugendlichen nur wenig im Unterricht anzufangen. Aber gestern war alles ganz anders […] Die jungen Zuhörer folgten interessiert bis gefesselt dem Geschehen […]“

Segeberger Nachrichten vom 7.3.2006

2005

Spannende Abenteuer mit Musik unterlegt

Das jugendliche Publikum war begeistert vom Familienkonzert mit dem duo pianoworte

„[…] Der Erzähler Helmut Thiele und der Pianist Bernd-Christian Schulze wissen, wie man jugendliches Publikum bei Laune hält: mit spannenden Geschichten, anschaulicher Musik und kleinen Mitmach-Aktionen, die Bewegung in den Saal bringen […] Nach der Pause […] kamen die Zuhörer in den Genuss einer Uraufführung in Anwesenheit des […] Komponisten Stefan Esser, der sich zu Hans Christian Andersens Märchen „Des Kaisers neue Kleider“ die Musik ausgedacht hat. Für den Auftritt der Weber hat er einen Rap komponiert, bei dem die Kinder mitmachen durften.“

Kölner Rundschau vom 6.7.2005

Der Flügel wurde zum Schlagzeug

Wilde Kerle, prügelnde Elefanten und eine Uraufführung in Brühl

„[…] Obwohl das Verständnis für klassische Musik für junges Publikum manchmal schwierig ist, gelang es dem duo pianoworte bei seiner Matinee in der Galerie am Schloss brillant, die Neugier zu wecken […] lauschten die Kinder begeistert dem Klavierspiel von Bernd-Christian Schulze und dem Text des Sprechers Helmut Thiele […]“

Kölner Stadt-Anzeiger vom 6.7.2005

Tönende Texte

Das „duo pianoworte“ im Lichthof der Stadtbibliothek

„[…] Welch suggestive Kraft […] von gesprochenem Wort und Musik […] im „Hexenlied“ Max von Schillings! Dass auch zeitgenössische Texte und Töne diese Symbiose vertragen, demonstrierte das „duo pianoworte“ in […] „… gefunden in einem lampenglas“ von Violeta Dinescu eindrucksvoll. Die ebenso harsche wie metaphorische Lyrik von Mircea Dinescu deutete die rumänische Komponistin überwiegend klangsinnlich aus. Das berührte und überzeugte ebenso wie Johannes Schöllhoms „Damenstimmen“- Miniaturen […]“

Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 24.1.2005

2004

Spielerisch auf einer Reise in Fantasiewelten

Helmut Thiele und Bernd-Christian Schulze wiederholten mit ihrem neuen Programm ihren umjubelten Erfolg des Vorjahrs.

„[…] Angesichts der allseits erfreuten Gesichter des Auditoriums kann man nicht nur von einer kindgerechten, sondern auch von einer Eltern- und großelterngerechten Hinführung an die musikalischen Bilder sprechen. Ein Junger Zuhörer brachte den geistigen Gewinn durch die Veranstaltung auf den Punkt: „Was man nur alles sehen kann, wenn man genau zuhört!“

Kölner Stadt-Anzeiger vom 26.5.2004

Musik-Märchen für Kinder: Rabe stiehlt Pfau die Schau

Vorsfelde: duo pianoworte spielt für Moorkämpe-Schüler

„[…] So viel Beifall und so viele Lacher gab es schon lange nicht mehr im Gemeindezentrum der evangelischen Johannes-Gemeinde in Vorsfelde: Das Duo Pianoworte versüßte Grundschülern und Kita-Kindern mit einer musikalischen Märchenstunde den Vormittag […] ‚Das war ein Erlebnis für Augen und Ohren‘, schwärmte Elisabeth Stöckel, Leiterin der Moorkämpe-Schule, über das duo pianoworte. Und:“Die Kinder und Eltern waren begeistert.“

Wolfsburger Allgemeine Zeitung vom 12.3.2004

Mit Märchen und Musik nicht nur Kinderherzen verzaubert

Das duo pianoworte begeisterte in der Asperger Stadthalle

„[…] Manchem kunstbeflissenen Zeitgenossen drängt sich die Frage auf, wie man Kindern klassische Musik heutzutage vermitteln kann. Diesbezüglich ein beispielhaftes Exempel statuierte das duo pianoworte […] mit seinem wohlüberlegten und unvergleichlich gut dargebotenen Programm in der Asperger Stadthalle […] Mit bescheidenen, aber äußerst wirkungsvoll eingesetzten Mitteln, der menschlichen Stimme und einem (teilweise präparierten) Flügel gelang es, selbst die Jüngsten in Bann zu schlagen […]“

Ludwigsburger Kreiszeitung vom 16.2.2004

2003

Trauriges, Schauriges und Ergötzliches

„duo pianoworte“ mit „Konzertmelodram“ auf Schloss Lüttinghoff

„[…] Drei bedeutende Vertreter der Romantik standen nun im Rittersaal der Wasserburg auf dem Programm: Schubert, Schumann und Liszt, […] Das Publikum genoss die mal augenzwinkernd heiter, mal pathetisch vorgetragenen Werke […] auch Zeitgenössisches fand großen Anklang. […] Frieder Meschwitz‘ … ‚Tiergebete‘ […] und auch Michael Endes […] ‚Ophelias Schattentheater‘ mit der klangexperimentellen Musik Heinrich Gattermeyers übte eine bezaubernd poetische Wirkung.

Recklinghäuser Zeitung vom 17.12.2003

Sache des Herzens – und des Kopfes

Märchentage: Das Duo Pianoworte mit Wildes „Die Nachtigall und die Rose“

„[…] Schließlich scheinen die Zuhörer […] doch noch auf eine positive Wendung zu hoffen – so greifbar ist das Leid der kleinen Nachtigall während der Aufführung geworden […] Helmut Thiele und Bernd Christian Schulze bringen den Menschen auf diesem Weg zeitgenössische Musik näher, und damit wird so ein Abend für Märchenhörer nicht nur zur Herzens-, sondern auch zur Kopfsache.“

Neue Osnabrücker Zeitung vom 2.12.2003

Melodram(atisch)

Das duo pianoworte in der hannoverschen Musikhochschule

„[…] Alfred Koerppen, dessen ‚Drei sonderbare Geschichten‘ an diesem Abend ihre Uraufführung erlebten, […] setzt den Prosatexten von Kurt Kusenberg einen pianistischen Kontrapunkt entgegen, der sich mit dem Inhalt dieser skurrilen, ins Parabelhafte spielenden Texte gewissenhaft auseinander setzt … Niemand wird nach diesem Abend behaupten können, das Melodram sei tot – seine ebenso intelligenten wie charmanten Nachfahren werden ihren Nischenplatz sicher behaupten.“

Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 24.10.2003